Begegnung als Beitrag zur Integrationsarbeit.

Von Anbeginn versteht sich die Heimvolkshochschule als Brücke zwischen Ost und West, als Stätte der Versöhnung und Begegnung. Gemeinsames Leben und Lernen unter einem Dach fördert das Verständnis für die Situation des Anderen. Menschen verschiedenster Herkunftsländer kommen zusammen, tauschen ihre Biographien aus, lernen miteinander und voneinander. Begegnung in unserem Haus findet immer auf Augenhöhe statt, zwischen Gästen und Mitarbeitenden, zwischen Teilnehmenden und Referenten, zwischen „Fremden“ und „Einheimischen“. Begegnung ist unser Beitrag zur Integrationsarbeit.

Neugier und Entdeckerfreude

Dr. Michael Reitemeyer, der Vorsitzende der AKSB, nennt in seinem Grußwort zum 60-jährigen Jubiläum die Heimvolkshochschule ein „Reallabor für gefährliche Begegnungen“. „Bei solchen ‚gefährlichen Begegnungen’ kommen Menschen zusammen, die auf den ersten Blick aus völlig unterschiedlichen kulturellen Prägungen stammen. Es ist notwendig, sich auf solche ‚gefährlichen Begegnungen’ einzulassen, damit überhaupt Neues entstehen kann. Positiv hat das etwas mit Neugierde zu tun und mit Entdeckerfreude, mit der Lust auf Überraschung. So entsteht eine Plattform für Neues in der Auseinandersetzung mit den uns umgebenden gesellschaftlichen Problemen - eine Plattform für Neues in der Begegnung mit Flüchtlingen, mit anderen Religionen, mit anderen Weltanschauungen, mit anderen Parteien.“

Seit ihrem Bestehen haben zahlreiche hochrangige Politikerinnen und Politiker aus Europa, dem Bund und dem Land NRW sowie geistliche Würdenträger die Heimvolkshochschule als Ort der Begegnung besucht, sich persönlich über unsere Arbeit informiert, sie gewürdigt und unterstützt.