Geschichte

Nach dem 2. Weltkrieg wurden viele Deutsche aus dem östlichen Teil Deutschlands und aus Mitteleuropa vertrieben.

Die katholischen Vertriebenen und Flüchtlinge gründeten das St. Hedwigs-Werk der Erzdiözese Paderborn e.V. und die Heimvolkshochschule St. Hedwigshaus e.V. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte am 10. März 1953 ein Gesetz über die Zuschussgewährung von Volkshochschulen und entsprechenden Volksbildungseinrichtungen geschaffen.

Gaststätte

In diesem Jahr kam es auch zum Kauf einer veralteten, ausgedienten Gaststätte in Oerlinghausen. Nach intensiven Umbauarbeiten konnte das Haus am 11. April 1955, dem zweiten Ostertag, durch den damaligen Weihbischof von Paderborn, Dr. Franz Hengsbach eingeweiht werden.
Ein Jahr später wurde das Haus durch den Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen als Weiterbildungseinrichtung mit Internatsbetrieb anerkannt.

St. Hedwigshaus mit Kapelle

Bis in die siebziger Jahre lag der Schwerpunkt unserer Arbeit in der Unterstützung der Flüchtlinge, Heimatvertriebenen und Spätaussiedler aus den Ländern Mitteleuropas, insbesondere aus Polen/Oberschlesien und Rumänien.

St. Hedwigshaus Räume

Seit Ende der achtziger Jahre kommen die Aussiedler bzw. die Neubürgerinnen und Neubürger aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Bis heute sind fast 3 Millionen Personen nach Deutschland ausgesiedelt.

Die heilige Hedwig ist Namensgeberin und Schutzpatronin des St. Hedwigs-Hauses. Geboren wurde sie im Jahre 1174 in Andechs am Ammersee in Bayern. Gestorben ist sie am 15.10.1243 im Kloster Trebnitz in Schlesien