Migrants unused potentials. Ungenutzte Potentiale? - Migration und Selbstorganisation als Prozess

Beschreibung des Projekts


Projekttreffen

An dem 5-tägigen Workshop "Migrants Unused Potentials" vom 10.05. – 16.05.2010 nahmen 15 Teilnehmende aus 7 verschiedenen Ländern (Rumänien, Italien, Spanien, Finnland, Polen, Zypern, Malta) teil. Der Hintergrund der einzelnen Teilnehmer war breit gefächert, ein Teil engagierte sich bereits in Weiterbildungs- und Integrationsarbeit mit Migranten, andere waren aus verschiedenen Gründen (z. B. akademischen, persönlichen) an der Thematik interessiert. Der Schwerpunkt des Workshops lag auf der Darstellung der Situation von Migranten in der Bundesrepublik Deutschland und deren spezifische Probleme sowie der Möglichkeiten, sie in Integrationsprozesse einzubinden sowie auf den Aktivitäten von NGO's, Netzwerken und Selbstorganistionsprozessen. Durch den Besuch von verschiedenen Organisationen, die schwerpunktmäßg mit Migranten arbeiten, konnte den Teilnehmenden ermöglicht werden, auch anhand von praktischen Beispielen einen Einblick in die Situation zu erhalten. Ein weiterer wichtiger Punkt des Workshops war der internationale Erfahrungsaustausch: Die Migrationssituation in den einzelnen Ländern wurde von den jeweiligen Teilnehmenden ausführlich präsentiert, wobei deutlich wurde, dass die Länder mit teilweise ganz unterschiedlichen Problemen zu kämpfen haben. In diesem Rahmen fanden rege Diskussionen und Meinungsaustausche statt, und so manche Anregung konnte mitgenommen werden.

Die Koordination der Lernpartnerschaft hatte:
Gabriele Meymann-Christians
Institut für Migrations- und Aussiedlerfragen
Heimvolkshochschule St. Hedwigs-Haus e. V.
Hermannstr. 86
33813 Oerlinghausen