Der Hedwigs Kurier mit Berichten über unsere Arbeit im Jahr 2019 ist erschienen. Die pdf-Version finden Sie hier.

In der ersten Februarwoche trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der drei Partnerorganisationen CESIE (IT), YCC (Türkei) und St. Hedwigshaus e.V. zum dritten Partnermeeting in Palermo, Italien. Das Erasmus+ Projekt „The Universal Language of Mathematics (ULM)“ möchte die universelle Sprache der Mathematik im Schulkontext nutzen, um den Kindern neu zugewanderter und geflüchteter Familien bereits in der Schule mit Verständnis zu begegnen und sie in ihren Lernerfolgen zu unterstützen.

Der Einladung nach Oerlinghausen folgten im November 29 „Brückenmenschen“. Ziel des Seminarwochenendes war es, sowohl die Aufgaben und die jeweilige Rolle der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, als auch der Mitarbeitenden der Heimvolkshochschule transparent zu machen und – neben der Zusammenarbeit – zu reflektieren. Fragen, Anregungen und Kritik belebten die intensiven Gruppenarbeiten und Diskussionen im Plenum. Gewünschte Seminarthemen und -formate, organisatorische Aspekte, Ideen zu Methoden des Seminaraufbaus und einer Erhöhung der Transparenz waren einige der zahlreichen Punkte, deren Besprechung viel Zeit und Raum gegeben wurde. Neben der Reflexion der zurückliegenden Seminare wurden gleichermaßen die Seminare für das Jahr 2020 terminiert und die Themengebiete, die die Bundeszentrale für politische Bildung festlegt, bekanntgegeben.

Multiplikatorentreffen am zweiten Novemberwochenende im Institut für Migrations- und Aussiedlerfragen in Oerlinghausen

 „Willkommenskultur ist ein langer Prozess und kein Event!“, so Udo Reineke, Referent für Integration und Kultur von der katholischen Erwachsenen- und Familienbildung im Erzbistum Paderborn.

Ein Beleg für die kontinuierliche Arbeit und die gemeinsame Wegstrecke ist das mittlerweile fünfzehnte Multiplikatorentreffen im Rahmen des Projektes „Beheimatung“. Bereits 2003 hatte die Heimvolkshochschule St. Hedwigs-Haus e. V. in Oerlinghausen in Kooperation mit dem Erzbistum Paderborn begonnen, Grundkurse für Spätaussiedler durchzuführen und auf diese Weise Kontaktpersonen und Ehrenamtliche für potentielle Migrantenselbstorganisationen zu finden und diese als „Brückenmenschen“ auszubilden. „Ein Weg, der sich mehr als gelohnt hat“, so Vlada Safraider, die als Ehrenamtliche selbst aus dem Projekt kommt und mittlerweile als hauptberufliche Pädagogin im Institut für Migrations- und Aussiedlerfragen aktiv ist. So waren in der diesjährigen Auflage des Multiplikatorenwochenendes über dreißig Aktive in der Aussiedler- und Migrationsarbeit aus allen Regionen des Erzbistums Paderborn zusammengekommen.

Sind Sie Lehrkraft an einer Grundschule? Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Sie die Entwicklung integrativer Schulumgebungen fördern können? Suchen Sie nach neuen Ansätzen und Aktivitäten zur Förderung der Inklusion von neuzugewanderten Kindern?

Die Förderung der Lernleistung und der Teilnahme von neuzugewanderten Kindern in der Grundschule: Ein im Rahmen des E-COURSE-Projekts entwickeltes Handbuch für Lehrerinnen und Lehrer soll Lehrkräfte in der Grundschule dabei unterstützen, den Schulerfolg und die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund und geflüchteten Kindern zu fördern. Das Handbuch möchte Lehrkräfte bei der Entwicklung von Fähigkeiten zur Verwaltung multikultureller Klassen und zur Förderung des interkulturellen Dialogs zwischen der gesamten Bildungsgemeinschaft unterstützen.

Den Link zu dem Handbuch finden Sie hier.