Multiplikatorentreffen am zweiten Novemberwochenende im Institut für Migrations- und Aussiedlerfragen in Oerlinghausen

 „Willkommenskultur ist ein langer Prozess und kein Event!“, so Udo Reineke, Referent für Integration und Kultur von der katholischen Erwachsenen- und Familienbildung im Erzbistum Paderborn.

Ein Beleg für die kontinuierliche Arbeit und die gemeinsame Wegstrecke ist das mittlerweile fünfzehnte Multiplikatorentreffen im Rahmen des Projektes „Beheimatung“. Bereits 2003 hatte die Heimvolkshochschule St. Hedwigs-Haus e. V. in Oerlinghausen in Kooperation mit dem Erzbistum Paderborn begonnen, Grundkurse für Spätaussiedler durchzuführen und auf diese Weise Kontaktpersonen und Ehrenamtliche für potentielle Migrantenselbstorganisationen zu finden und diese als „Brückenmenschen“ auszubilden. „Ein Weg, der sich mehr als gelohnt hat“, so Vlada Safraider, die als Ehrenamtliche selbst aus dem Projekt kommt und mittlerweile als hauptberufliche Pädagogin im Institut für Migrations- und Aussiedlerfragen aktiv ist. So waren in der diesjährigen Auflage des Multiplikatorenwochenendes über dreißig Aktive in der Aussiedler- und Migrationsarbeit aus allen Regionen des Erzbistums Paderborn zusammengekommen.

Sind Sie Lehrkraft an einer Grundschule? Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Sie die Entwicklung integrativer Schulumgebungen fördern können? Suchen Sie nach neuen Ansätzen und Aktivitäten zur Förderung der Inklusion von neuzugewanderten Kindern?

Die Förderung der Lernleistung und der Teilnahme von neuzugewanderten Kindern in der Grundschule: Ein im Rahmen des E-COURSE-Projekts entwickeltes Handbuch für Lehrerinnen und Lehrer soll Lehrkräfte in der Grundschule dabei unterstützen, den Schulerfolg und die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund und geflüchteten Kindern zu fördern. Das Handbuch möchte Lehrkräfte bei der Entwicklung von Fähigkeiten zur Verwaltung multikultureller Klassen und zur Förderung des interkulturellen Dialogs zwischen der gesamten Bildungsgemeinschaft unterstützen.

Den Link zu dem Handbuch finden Sie hier.

Am 19. September 2019 trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der 8 Partnerorganisationen aus Griechenland, Italien, Zypern, Frankreich, den Niederlanden, Deutschland und England unseres EU-Projektes E-COURSE zum dritten und letzten Partnermeeting in Athen, Griechenland. Die Partnerorganisation KMOP aus Griechenland hat das abschließende Treffen in ihren Räumlichkeiten in Athen ausgerichtet.

Das Projekt E-COURSE endete offiziell am 30. September 2019. Selbstverständlich werden die erarbeiteten Materialien sowie die online-Plattform darüber hinaus zur Verfügung stehen.

Am 30. und 31. Juli 2019 fand das zweite internationale Partnertreffen im EU-Projekt ULM (The Universal Language of Mathematics) im St. Hedwigs-Haus in Oerlinghausen statt. Maryna Manchenko von der Partnerorganisation CESIE sowie Ahmet Yasin Ayik von der koordinierenden Partnerorganisation YCC reisten aus Italien und der Türkei an, um die bereits vergangene Projektlaufzeit Revue passieren zu lassen, Erfahrungsberichte zu teilen sowie erste Ergebnisse und anstehende Arbeitsschritte zu besprechen. Während in der Türkei bereits umfassende Umfragen unter Geflüchteten und Neu-Zugewanderten zu den Themen Migration und Mathematik in der Schule durchgeführt wurden, erstellten die Partnerorganisationen in Italien und Deutschland Berichte zu den nationalen Situationen in Bezug auf Zuwanderung und Schulbildung. Im Folgenden wird mit der Entwicklung der Informationsbroschüre sowie dem "activity book" begonnen.

Neues EU-Projekt im St. Hedwigs-Haus: The Universal Language of Mathematics

Das St. Hedwigs-Haus e. V. arbeitet seit Anfang des Jahres mit zwei anderen Partnerorganisationen, dem Europäischen Zentrum für Studien und Initiativen in Italien (CESIE) und der Turkey Youth Clubs Federation in der Türkei (YCC) an einem weiteren Erasmus+ Projekt. Das Projekt „The Universal Language of Mathematics“ (kurz: ULM) möchte die universelle Sprache der Mathematik im Schulkontext nutzen, um den Kindern neu zugewanderter und geflüchteter Familien bereits in der Schule mit Verständnis zu begegnen und sie in ihren Lernerfolgen zu unterstützen.